Themen: Digital Rights Management (DRM) und Schutz des Geistigen Eigentums
Was ist DRM?
DRM, Digital Rights Management, ermöglicht es dem Rechteinhaber mittels technischer Schutzmassnahmen die Nutzung eines Werkes gemäss den mit dem Käufer vertraglich vereinbarten Bedingungen zu beschränken. Für den Käufer bedeutet dies, dass er nur für die Werknutzungen bezahlt,welche er wirklich in Anspruch nimmt.
Was ist mit alten Geräten und Schutzmassnahmen?
Technische Schutzmassnahmen auf Ton- und Tonbildträgern können dazu führen, dass diese nicht mehr mit allen Geräten abgespielt werden können. Warum ist das so?
Fakt ist: Die Hersteller von Ton- und Tonbildträgern und die Hersteller von Geräten haben ein Interesse daran, dass ihre Produkte kompatibel sind. Die technische Entwicklung kann aber dazu führen, dass ältere Systeme neuere Träger nicht mehr abspielen können, oder dass einzelne Systeme nicht kompatibel sind. Der rechtliche Schutz technischer Massnahmen macht es der Industrie einfacher, die verschiedenen Systeme zu standardisieren.
Wer kann sich DRM leisten?
Die meisten - auch die regional bekannten - Kunstschaffenden. DRM-Systeme sind für rund CHF 10'000.-- erhältlich; ein Bruchteil einer CD-Aufnahme. Wer sich kein eigenes DRM-System leisten will, kann sich DRM-Dienstleistern anschliessen, die Werke über ihr eigenes System in Kommission vertreiben. Dies reduziert die Kosten auf einen Bruchteil der Anschaffungskosten.


