Schweiz hinter internationaler Entwicklung

Seit 2008, der letzten Urheberrechtsrevision in der Schweiz hat die nationale und internationale Rechtsentwicklung in Europa den Schutz der Urheber nochmals massiv verstärkt. Die EU will den Anteil europäischen Contents in den Medien erhöhen und fördert ihre Kreativindustrie durch verschiedenste Massnahmen. Der Schutz des Geistigen Eigentums im Internet wird durch die EU-Mitgliedsländer durch gesetzgeberische Massnahmen und Informationskampagnen hoch gehalten.

In den USA stellt die Copyright Industrie rund 5% aller privaten Arbeitsplätze zur Verfügung stellt. Ihre Forderungen zum Schutz der eigenen Produkte sind in der US-amerikanischen Regierung sehr gut verankert. Es ist denn auch das US-Handelsministerium, das den ungenügenden Schutzstandard des Schweizerischen URG in den jährlich publizierten sogenannten „Special 301 Report“ immer wieder kritisiert. Es würde der Schweiz gut anstehen, wenn sie im Urheberrecht, wie in den anderen Bereichen des Geistigen Eigentums, bei den Schutzstandards zu den führenden Ländern gehören würde.

Eine auf den Konsensbeschlüssen der AGUR12 beruhende Reform des Schweizerischen Urheberrechts ist im Sinne einer Sofortmassnahme ein erster Schritt in die richtige Richtung. Anschliessend muss der Urheberrechts-Reformprozess in einem „dritten Korb“ weitergeführt werden. Dafür hat AudioVision Schweiz 17 Forderungen vorgemerkt [Link].

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